So werden die Stromkosten berechnet
Kosten pro Stunde = Watt ÷ 1000 × Strompreis pro kWhKosten pro Druck = Kosten pro Stunde × DruckstundenKosten pro Monat = Kosten pro Stunde × Stunden pro Woche × 4,35Rechenbeispiel
Ein Drucker zieht im Schnitt 120 W und druckt 20 Stunden pro Woche. Der Strom kostet 0,30 € pro kWh.
| Zeitraum | Verbrauch | Kosten |
|---|---|---|
| 1 Stunde | 0,12 kWh | 0,04 € |
| Ein Druck mit 6 Stunden | 0,72 kWh | 0,22 € |
| 1 Monat | 10,4 kWh | 3,13 € |
| 1 Jahr | 125 kWh | 37,57 € |
So sparst du Strom beim Drucken
- Drucke mehrere Teile in einem Job, dann heizt das Bett nur einmal auf.
- Nutze die niedrigste Betttemperatur, bei der die Haftung noch gut ist.
- Schalte den Drucker aus, wenn er längere Zeit nicht druckt.
- Bei langen ABS- oder ASA-Drucken hält ein Gehäuse die Wärme und die Heizungen arbeiten weniger.
Die gesamten Kosten eines Drucks, mit Filament, Verschleiß und deiner Zeit, berechnest du mit dem 3D-Druck Kostenrechner.
Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht ein 3D-Drucker?
Viele FDM-Drucker für den Schreibtisch verbrauchen beim Drucken mit PLA im Schnitt grob 80 bis 150 W. Ein beheizter Bauraum, ein großes Druckbett oder hohe Betttemperaturen für ABS und ASA erhöhen den Verbrauch. Die Angabe auf dem Netzteil, etwa 350 W, ist der Höchstwert, nicht der Durchschnitt.
Was kostet eine Stunde 3D-Druck an Strom?
Leistung in Kilowatt mal Strompreis. Ein Drucker mit 120 W braucht 0,12 kWh pro Stunde. Bei 0,30 € pro kWh sind das rund 3,6 Cent pro Stunde.
Warum braucht der Drucker am Anfang mehr Strom?
Das Aufheizen von Druckbett und Hotend kostet die meiste Energie. Sind die Temperaturen erreicht, wird nur noch nachgeheizt. Über einen langen Druck liegt der Durchschnitt deshalb deutlich unter der Spitze.
Wie messe ich den Stromverbrauch meines Druckers?
Steck den Drucker in ein Strommessgerät oder eine smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung, lass einen kompletten Druck laufen und teile die angezeigten kWh durch die Druckstunden. Das ist dein genauer Durchschnitt.
Ist Strom ein großer Teil der Druckkosten?
Meist nicht. Bei einem typischen PLA-Druck sind es wenige Prozent der Filamentkosten. Wichtiger wird der Strom bei langen Drucken, geschlossenen Druckern und hohen Strompreisen.
Zuletzt aktualisiert: 28. Oktober 2026